
J.S. Bach – Weihnachtsoratorium in der Thomaskirche Leipzig
mit dem THOMANERCHOR Leipzig und dem Gewandhausorchester Leipzig
In der ehrwürdigen Thomaskirche erklingt Johann Sebastian Bachs weltberühmtes Weihnachtsoratorium – aufgeführt vom traditionsreichen Thomanerchor Leipzig gemeinsam mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize. Kaum ein anderer Ort ist enger mit dem Wirken Johann Sebastian Bachs verbunden als die Thomaskirche, in der der Komponist fast drei Jahrzehnte als Kantor tätig war und in der seine Musik bis heute lebendig geblieben ist. Das Weihnachtsoratorium gilt als eines der bedeutendsten Werke der geistlichen Musik und gehört für viele Musikliebhaber untrennbar zur Advents- und Weihnachtszeit.
Doch auch abseits des Konzertabends erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Bei einem geführten Rundgang entdecken Sie das weihnachtlich geschmückte Leipzig mit seinen historischen Passagen, prächtigen Bürgerhäusern und dem traditionsreichen Weihnachtsmarkt. Hoch über den Dächern der Stadt genießen Sie beim Kaffeetrinken im Panorama Tower einen atemberaubenden Ausblick. „Fernsehen live“ erleben Sie bei einer spannenden Studiotour, mit Blick hinter die Kulissen, des Mitteldeutschen Rundfunks.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Panometer Leipzig. Das beeindruckende 360°-Panorama „ANTARKTIS“ des Künstlers Yadegar Asisi entführt Sie in die faszinierende Eiswelt des südlichsten Kontinents. Gewaltige Gletscher, majestätische Eisberge sowie Wale, Robben und Pinguine lassen die Schönheit und Zerbrechlichkeit dieser einzigartigen Naturlandschaft eindrucksvoll erlebbar werden.
Reiseverlauf
Donnerstag, 10.12.26
- Anreise nach Halle
- Geführter Stadtrundgang durch das weihnachtlich geschmückte Leipzig
- Kaffeetrinken im Panorama Tower
- Einchecken im Hotel
- Zeit zur freien Verfügung
- Abendessen im Hotel
- Übernachtung im Hotel
Freitag, 11.12.26
- Frühstücken im Hotel
- Kombinierte Stadtrundfahrt /-gang durch Leipzig
- Zeit zur freien Verfügung
- Abendessen im historischen Auerbachs Keller
- Konzert im Gewandhaus Leipzig
- Übernachtung im Hotel
Samstag, 12.12.26
- Frühstücken im Hotel
- Besuch Panometer Leipzig „Die Kathedrale von Monet“
- Rückfahrt nach Thüringen
Eventprogramm
Weihnachts-Oratorium BWV 248 (Kantaten I-VI)
- Céline Scheen, Sopran
- Marie Henriette Reinhold, Alt
- Nick Pritchard, Tenor
- Frederick Long, Bass
- Gewandhausorchester Leipzig
- THOMANERCHOR Leipzig
- Thomaskantor Andreas Reize, Leitung
UNBESCHREIBLICHES BESCHREIBEN
Dem Weihnachtswunder sind keine Worte gewachsen, und Begriffe für Bachs unbegreiflichen weihnachtsfestkreisenden Kantatenzyklus von 1734 wollen eigens ersonnen sein. Himmelherrscherliche Vorfreudenfanfaren bereiten der 1. Kantate die Bahn, zionzärtlich umschmeichelt die Oboe den Empfangsarienalt und die Trompete eilt dem starkköniglichen Bass voraus. Durch die pastoralpräludierende Engelchorlandschaft eilen zum 2. Teil in Oboenwolle gehüllte Hirten daher. Flinkflötende Hirtenhektik trifft unmittelbar auf ruhgenießenden Altschlaf. Ein- und ausgangs der dritten Kantate strömt chorlinienförmiges Koloraturlallen und straft das »matte Gesänge« verheißende Libretto Lügen. Die Hirten fugieren nun durch Tonleitertäler und -hügel gen Bethlehem. Mitleid und Erbarmen besingen mit langem dacapo- Atem Sopran und Bass, bevor eine wunderselige Solovioline der Altistin Herzensgesellschaft leistet.
GOLDHAAR ENGELS FROHLOCKENWICKLER
In der wohlig hornwarmen vierten Kantate zerflößen Sopran und Oboe zu jafragender Echokammermusik. Der melismenmutige Tenor wirft sich mit Verve ins Violingetümmel für seinen Heiland. Den chorreichen fünften Oratorienteil durchflutet sternleuchtendes, passionsvisionäres Dreikreuzdur, das Erlöserlicht bis in ferne Lande und tiefste Herzen sendet. Den einzigen Dreigesang birgt diese kleinodkostbare Kantate; über das altistische Schweigegeheiß synkopiert die Solovioline mitteilsam hinweg. Zum Erscheinungsfestfinale kommen drei Könige zur Krippe herbeigesungen. Der falsche Bassherodes beschert uns mit seinem Versuch, sie als Weihräuchermännchen zu streichinstrumentalisieren, ein sopranhysterisches Rezitativ mit betörender, suggestiv spitztöniger Winkarie. Erfolgreich setzt der Tenor sich mit Holzbläserharnisch und Dissonanzdolch gegen stolzschnaubende Fagottfeinde zur Wehr, sodass der Chor abschließend trompetentrunken die Todteufelhöllenüberwindung jubelschmettern kann.
Hotelbeschreibung
4-Sterne Radisson Blu Hotel, Leipzig
Das als Mercure am Augustusplatz bekannt gewordene Haus, wurde zu einem Hotel der neuen Generation umgebaut. Es liegt zentral vis-à-vis von Oper und Gewandhaus und bildet einen idealen Ausgangspunkt um die Stadt der Künste und der Musik kennen zu lernen. Die hochmodern ausgestatteten Zimmer, die hinter einer schallschutzsicheren Glasfassade gelegen sind, verfügen über modernste Klimatechnik und edlen Material-Mix aus Leder, Glas und Makassar-Holz. Alle Zimmer sind mit Dusche/Bad, WC, Fön, Telefon, Flachbildschirm, Highspeed-Internetzugang sowie Minibar ausgestattet. Die Bar „Spagos“ und die „Lounge“ laden zum Verweilen ein.